Samstag, 2. März 2013

bester Biskuit ever!

schon mal geärgert über zu flach geratene Biskuittorten?






Ich habe nun das definitiv beste und einfachste Rezept für einen wirklich hohen, fluffigen, ansehnlichen und auch zweimal teilbaren Biskuit entdeckt und ausprobiert, und zwar hier bei Chefkoch.de:

http://www.chefkoch.de/rezepte/745181177075760/Biskuit-Grundrezept-mit-Vanillepudding.html

Ich war mutig und habe die Variante, die in den Kommentaren dort beschrieben ist, gewählt, wo man die Eier einfach komplett mit dem Zucker und Vanillezucker auf höchster Stufe flaumig schlägt mit Schneebesen in der Maschine, ich schätze, es hat 4-5 Minuten gedauert

Weil ich endlich mal einen hohen Biskuit haben wollte, habe ich die Mengen entsprechend der 6-Eier-Variante angepasst, also:
225 g Zucker, 150 g Mehl, 1 Vanillezucker, 1,5 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen, natürlich), 1,5 Teel Backpulver und eben die 6 Eier

als Temperatur habe ich 160 Grad und 50 Minuten Backzeit gewählt (wichtig! Die Angaben dort sind viel zu heiß!), Fazit: suuuperhoch, superluftig, prima zum Durchschneiden nach dem Backen.
Ich habe die Springform sowohl am Boden wie auch am Rand mit Backpapier ausgelegt.

Nach einigen Minuten, nachdem der Kuchen aus dem Ofen war, begann er tatsächlich, sich in der Mitte etwas abzusenken, daraufhin habe ich ihn nach dem Tipp oben umgedreht auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das kommt zu meinen Standardrezepten!

Leider hatte ich nur 400 g Sahne und 1 Dose Mandarinen :-) daher sind der Belag und die Füllung etwas mager, man könnte wunderbar zweimal den Boden teilen, jetzt kann ich auch mal ne Schwarzwälder Kirsch machen mit dem Schokopuddingpulver!

Montag, 11. Februar 2013

Saarlännische Faasekiechelcher

Für Nichtsaarländer: Saarländische Fastnachtsküchlein :-)))



da meine liebe Mama leider ihr Rezept hierfür nicht hinterlassen hat, sieht man im Hintergrund das aufgeschlagene "Saarländische Kochbuch", sie sind auch fast so gut wie ihre. Obligatorisch wie schon bei ihr: ein Schnapsgläschen zum Teigausstechen.

Dem Geschmack eines einzelnen Jugendlichen folgend habe ich sie anschließend doch noch, entgegen dem Brauch, mittels einer Tortenspritze mit langer dünner Tülle mit Marmelade gefüllt. Sie werden vermutlich den Aschermittwoch nicht mehr erleben.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Zitronen-Philadelphiakuchen - mh!!!








Als Basis habe ich einen flachen Mürbeteigboden gebacken, man kann natürlich auch einen fertigen Biskuitboden nehmen oder so einen Nicht-Backen-Keks-Boden.

Für die Creme:

600 gramm Doppelrahmfrischkäse (Philadelphia)
300 gramm Joghurt

150 gramm Zucker
1 Päckchen Tortenguss klar

18 Eßlöffel frisch gepresster Zitronensaft

Frischkäse und Joghurt gründlich vermischen, 3 EL von dem Zitronensaft dabei mit unterrühren.

In einem Kochtopf das Tortengusspulver mit dem Zucker mischen, dann mit einem Schneebesen die restlichen 15 EL Zitronensaft unterrühren, dann zum Kochen bringen.

Nun die heiße Mischung blitzeschnell mit dem Schneebesen unter die Frischkäsemischung mengen, das soll fix gehen, damit keine Klumpen entstehen.

Masse auf den vorgebackenen Boden geben,  um den man vorher einen Springformrand oder einen Tortenring gelegt hat.
Mit einer Gabel Muster ziehen und ab in den Kühlschrank für 3 Stunden.

Löööcker :-)))

Grünkohl selbstgekocht - was für eine Offenbarung!

Als Südwestdeutsche kenne ich Grünkohl aus der mütterlichen Küche überhaupt nicht, den gab es bei uns nie.

Nun habe ich es doch endlich selbst einmal ausprobiert und bin megabegeistert!

Optisch macht das natürlich nix her, aber geschmacklich - wow!!!!!!!!!!!!!







Grünkohl mit Cabanossi

1 Einkaufstragetasche voll Grünkohl
2 Cabanossi-Würste
1 Zwiebel
Öl
Salz
4 mittlere Kartoffeln


Ich kann es nur so beschreiben, wie ich es – erstmals im Leben – gekocht habe, und da das Ergebnis mich positiv aus den Socken gehauen hat, möchte ich es hier teilen, obwohl es relativ viel Arbeit war.

Grünkohl dem Frost aussetzen, ich habe ihn bei Minustemperaturen über Nacht auf dem Balkon gelassen
Dann blanchieren: in einen großen Topf mit kochendem Wasser die Grünkohlpuscheln jeweils für 1 Minute wallend kochen lassen, herausnehmen und abtropfen lassen, bis aller Grünkohl blanchiert ist.

Nun habe ich die krausen Pflanzenteile von den Blattrippen getrennt, und dies wie Endiviensalat geschnitten.

Die Menge füllte einen großen Kopftopf.

Nun in reichlich Öl die Zwiebeln und die gewürfelten Würste anbraten, bis die Zwiebel Farbe annimmt.
Das feuchte Grünkohlgehackte nun hinzugeben und umrühren, damit der Grünkohl auch den Topfboden erreicht.
Vorsichtig salzen, Deckel drauf, zum Kochen bringen, Temperatur auf niedrigste Stufe schalten und (wirklich) 2 Stunden kochen lassen.

Dann die gewürfelten rohen Kartoffeln hinzugeben, untermischen und zugedeckt nochmals eine halbe Stunde dämpfen lassen, fertig.

Ich habe das fertige Gericht nochmals abkühlen lassen, dann wieder erhitzt und gekostet. Das Ergebnis hat all die Arbeit gelohnt und war eine Geschmacksexplosion!



Mikrowellenkuchen - die Zweite







auch wieder lecker und voll gelungen!

Dieses Mal habe ich die doppelte Teigmenge genommen und auch die richtige Mikrowellenbackform.

Der "Beipackzettel" schlug vor, die gefettete Form mit Mehl auszustreuen, das fand ich nicht lecker und habe geriebene Mandeln dafür genommen, löste sich prima aus der Form!

Dienstag, 15. Januar 2013

Mikrowellenkuchen - erster Versuch - optisch naja, geschmacklich prima

Schon vor vielen Wochen habe ich Kitchengadgetsüchtige mir eine Backform für Mikrowellenkuchen gekauft, aber die ist recht groß und ich las im Internet auch negative Berichte hierzu.

Das wollte ich darum schon lange mal ausprobieren und um nicht Lebensmittel zu verschwenden, falls es schief geht, habe ich nur eine kleine Menge gemacht. Da dies für die Form viel zu wenig gewesen wäre, habe ich einfach so eine alte, kleine Arcopal-Schüssel genommen und es darin "gebacken".




3 Minuten Zutaten zusammenrühren
6 Minuten in der Mikrowelle bei 600 Grad
Ergebnis: lockere Krume, guter Geschmack, Problem lediglich, dass ich ihn nicht gut aus dieser Schüssel herausbekommen habe :-)))

Daher dachte ich, okay, ich dekoriere ihn noch etwas mit Zuckerguss, den mein Sohn eh so mag, das sieht dann so aus:



Ich hatte befürchtet, es käme eine glitschige, kompakte Masse bei diesem Backversuch heraus, und bin angenehm überrascht - ein essbarer Kuchen aus frischen Zutaten ohne Zusätze innerhalb von 9 Minuten - das kann sich sehen lassen!

Nächstes Mal dann mutig in der großen Form.

Falls jemand nachbauen möchte, hier die Menge, die ich für den kleinen Kuchen nahm:

50 gramm Butter und 50 gramm Schokolade in der Mikrowelle schmelzen lassen
verrühren und
40 gramm Zucker
1 TL Vanillezucker
50 gramm Mehl
1 Teel. Backpulver
sowie 2 kleine Eier hinzugeben

(da ich keine kleinen Eier hatte, habe ich zwei normalgroße in einer Tasse verquirlt und eben entsprechend weniger zum Teig gegeben)

Vor dem Stürzen abkühlen lassen.

*NACHTRAG*

als ich gegen 18 Uhr nachhause kam, waren von dem Kuchen nur noch Krümel übrig - na, wenn das kein überzeugender Beweis ist! *gack*

Sonntag, 6. Januar 2013

Wer rechnen kann ist klar im Vorteil :-)))

Gestern in Saarbrücken, ich hatte noch 20 Minuten Wartezeit für den Bus, da schaute ich mal witterungsbedingt in einen nahegelegenen - ich will mal sagen - Preiswertshop und entdeckte dies:



Ich schaute mich um, ob da irgendwo ein Fernsehteam steht???

Aber nein, es scheint ernst gemeint zu sein - wäre nicht die Schlange an der Kasse so lange gewesen, ich hätte echt mal ausgetestet, wie die auf Widerspruch beim Kassieren reagieren :-)

Dienstag, 1. Januar 2013

Blumenkohl im Bierteig



nach einem Filmchen von Jamie Oliver auf sixx.

Eigentlich sehr gelungen, aaaaaaaaaaaaber (es gibt gleich 2 Abers):

1. Aber:
mein eigentliches Ziel, meinen Jüngsten zum Gemüseessen zu bringen, war doch verfehlt, den Salat hat er genommen, die fritierten Teile fand er "eklig aussehend" - halloooo???

Auf Wunsch einer einzelnen Dame hier das etwas abgewandelte Rezept, das ich bei einer seiner Sendungen mitgeschrieben hatte (ich finde z.B. keinen Senfsamen und ich habe auch fertig gemahlene Gewürze benutzen können, da die nicht zu haben waren)

  • rohen, gewaschenen und abgetrockneten Blumenkohl in Scheiben schneiden
  • 200 gramm Mehl mit 1/2 Päckchen Backpulver mischen
  • zu dem Mehl 1/2 Teel. Kurkuma, 1/2 Teel. Kumin, Pfeffer, Salz und Chili - ordentlich würzen ist wichtig

  • ein bisschen von dieser Mehl-Gewürzmischung (vielleicht 1-2 EL) über den Blumenkohl streuen und vermischen, dann haftet später die Panade besser

  • nun 1 kl. Flasche Bier (ich habe eine Dose mit 0,5 L zu circa 3/4 verbraucht) dazugeben und mit einem Schneebesen klümpchenfrei verrühren, der Teig soll etwas zäh, aber nicht zu fest sein, Konsistenz in etwa wie halbgeschlagene Sahne, ruhig mal den Teig kosten und evtl. nachsalzen

  • Dieses nun über den Blumenkohl gießen und alles gut durchmischen, in Öl oder sonstige Fritierfett ausbacken, es hat circa 7-8 Minuten gedauert, bis der Blumenkohl weich war.

  • Wichtig: auf Küchenpapier abtropfen lassen!!! Und: nur frisch schmecken sie, lagern bringt nix.

  • Etwas Zitrone dazugeben zum Drüberträufeln.

Aber jetzt ist die nächsten Tage mal Schmalhans Küchenmeister ;-) schlanke Gemüsesuppen lassen grüßen

2. Aber:
ich habe einen Fehler gemacht, und zwar wird im Originalrezept der Blumenkohl nicht in Röschen aufgeteilt, sondern der ganze Kopf in schmale Scheiben, also quasi Fächer (Strunk mit Röschen obendran) geschnitten.
Ich hatte jedoch lediglich zwei richtig kleine Köpfe, die ließen sich einfach nicht in Scheiben schneiden, sondern bröselten auseinander.
Das Problem dabei: wenn man diese ganzen Scheiben fritiert, ist die Gesamtoberfläche, an der Fritierteig haftet, natürlich sehr viel kleiner, als wenn man lauter kleine Teilchen fritiert - und so habe ich eine ordentliche Menge Fett (brrr) auf meinen Teller geladen, da es so lecker war, hab ich auch guuut davon gegessen (schon aus Frust, weil mein Mitbewohner die Nahrungsaufnahme verweigerte), und anschließend fühlte ich mich ...........etwas unwohl :-))))

Feuerwerk - bzw. das Feuerwerk unserer Nachbarn

von unserem Balkon aus gesehen: