Dienstag, 1. Januar 2013

Blumenkohl im Bierteig



nach einem Filmchen von Jamie Oliver auf sixx.

Eigentlich sehr gelungen, aaaaaaaaaaaaber (es gibt gleich 2 Abers):

1. Aber:
mein eigentliches Ziel, meinen Jüngsten zum Gemüseessen zu bringen, war doch verfehlt, den Salat hat er genommen, die fritierten Teile fand er "eklig aussehend" - halloooo???

Auf Wunsch einer einzelnen Dame hier das etwas abgewandelte Rezept, das ich bei einer seiner Sendungen mitgeschrieben hatte (ich finde z.B. keinen Senfsamen und ich habe auch fertig gemahlene Gewürze benutzen können, da die nicht zu haben waren)

  • rohen, gewaschenen und abgetrockneten Blumenkohl in Scheiben schneiden
  • 200 gramm Mehl mit 1/2 Päckchen Backpulver mischen
  • zu dem Mehl 1/2 Teel. Kurkuma, 1/2 Teel. Kumin, Pfeffer, Salz und Chili - ordentlich würzen ist wichtig

  • ein bisschen von dieser Mehl-Gewürzmischung (vielleicht 1-2 EL) über den Blumenkohl streuen und vermischen, dann haftet später die Panade besser

  • nun 1 kl. Flasche Bier (ich habe eine Dose mit 0,5 L zu circa 3/4 verbraucht) dazugeben und mit einem Schneebesen klümpchenfrei verrühren, der Teig soll etwas zäh, aber nicht zu fest sein, Konsistenz in etwa wie halbgeschlagene Sahne, ruhig mal den Teig kosten und evtl. nachsalzen

  • Dieses nun über den Blumenkohl gießen und alles gut durchmischen, in Öl oder sonstige Fritierfett ausbacken, es hat circa 7-8 Minuten gedauert, bis der Blumenkohl weich war.

  • Wichtig: auf Küchenpapier abtropfen lassen!!! Und: nur frisch schmecken sie, lagern bringt nix.

  • Etwas Zitrone dazugeben zum Drüberträufeln.

Aber jetzt ist die nächsten Tage mal Schmalhans Küchenmeister ;-) schlanke Gemüsesuppen lassen grüßen

2. Aber:
ich habe einen Fehler gemacht, und zwar wird im Originalrezept der Blumenkohl nicht in Röschen aufgeteilt, sondern der ganze Kopf in schmale Scheiben, also quasi Fächer (Strunk mit Röschen obendran) geschnitten.
Ich hatte jedoch lediglich zwei richtig kleine Köpfe, die ließen sich einfach nicht in Scheiben schneiden, sondern bröselten auseinander.
Das Problem dabei: wenn man diese ganzen Scheiben fritiert, ist die Gesamtoberfläche, an der Fritierteig haftet, natürlich sehr viel kleiner, als wenn man lauter kleine Teilchen fritiert - und so habe ich eine ordentliche Menge Fett (brrr) auf meinen Teller geladen, da es so lecker war, hab ich auch guuut davon gegessen (schon aus Frust, weil mein Mitbewohner die Nahrungsaufnahme verweigerte), und anschließend fühlte ich mich ...........etwas unwohl :-))))

Kommentare:

  1. Also so langsam bekomme ich Hunger, wenn ich all Deine Rezepte hier sehe ;-)
    Liebe Grüße Antje

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  2. Also mir...läuft das Wasser im Mund zusammen(:o) Als kleinen Trost kann ich dir schreiben, dass mein Junior früher auch ein mäkeliger Esser war. Als erstes wurde immer am Essen gerochen *kicher* und heute...bekocht er seine Freundin mit Dingen, die er früher nicht gegessen hat. Alles wird gut!(:o)
    Ich wünsche dir ein wunderschönes, kreatives und glückliches Jahr 2013

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